Category Archives: Beauty

„Wer schreibt, der bleibt“

Aus der Praxis der norddeutschen Schlichtungsstelle

Kasuistik

Eine 24-jährige Patientin hatte sich erstmals im Januar 2010 durch einen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie zu Möglichkeiten einer Operation an Nase und Brust beraten lassen. Im März 2010 wurden sodann eine Brustvergrößerungsoperation und eine Korrektur des Nasenrückens durchgeführt. In der dokumentierten ersten Nachsorge vom April 2010 wurde eine zufriedene Patientin festgehalten. Im Oktober 2010 fand sich der Hinweis darauf, dass seitens der Patientin die Nase als unschön empfunden wurde. Im März 2011 wurde die Unzufriedenheit der Patientin mit Nase und Brust dokumentiert. Im April 2011 schloss die ambulante Dokumentation mit dem Hinweis der Begutachtung durch die Schlichtungsstelle.

Beanstandung der ärztlichen Maßnahmen

Die Patientin führte aus, dass sich durch den operativen Eingriff bei ihr weder an Brust noch an Nase etwas geändert habe. An der Brust hätte eine Straffung durchgeführt werden müssen.

Stellungnahme des Facharztes

Dieser führte aus, dass er die Patientin sowohl an der Nase als auch an der Brust behandlungsfehlerfrei operiert habe. Zwischen der Vorstellung von Oktober 2010 und März 2011 sei die Patientin schwanger gewesen, ein Behandlungsfehler liege nicht vor.

Gutachten

Der beauftragte Gutachter, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie ist der Ansicht, dass der Eingriff im März 2010 fachgerecht durchgeführt worden sei. Allerdings sei die Nachbehandlung hinsichtlich der durchgeführten Frequenz durch den nachbehandlenden Arzt zu kritisieren. Eine erste Wiedervorstellung vier Wochen nach dem operativen Eingriff an Brust und Nase wird als zu lang eingestuft.

Ob die Beschwerden der Patientin wie Kantenbildung und hängende Brust auf einen ärztlichen Fehler zurückzuführen seien, könne nicht beurteilt werden. Weder seien präoperative Messwerte wie Jugulum-Mamillen-Abstand, Steglänge, Größe und Körpergewicht der Patientin zu finden, noch läge ausreichend Bildmaterial zur Beurteilung der präoperativen Situation vor. Insofern könne nicht beurteilt werden, ob die eingesetzten Implantate (runde Implantate, hochprofilig, 365 cm3 Füllvolumen) in das richtige Lager eingebracht worden seien. Abhängig von Parametern wie Gewebebeschaffenheit der Patientin und vorhandenes Brustdrüsengewebe hätte gegebenenfalls auch ein Implantatlager unterhalb des Muskels gewählt werden müssen. Auch könne nicht geklärt werden, ob eine alleinige Brustvergrößerung ausgereicht habe, die Beschwerden der Patientin zu beheben. Oftmals würden Brustvergrößerungen auch mit einer sogenannten Straffungsoperation kombiniert, um das nachoperative Erscheinungsbild zu optimieren. Ob eine solche Straffung indiziert gewesen sei, könne mangels Dokumentation nicht beurteilt werden.

Es könne zudem nicht beurteilt werden, ob das erreichte postoperative Ergebnis (vor der Schwangerschaft) für einen ärztlichen Fehler spreche. Denn dies sei nur anhand von Bildern möglich, die ebenfalls nicht vorlägen. Ein Behandlungsfehler könne nicht ausgeschlossen werden.

Bewertung der Haftungsfrage

Die Schlichtungsstelle hat sich dem Gutachten im Ergebnis angeschlossen, jedoch weitere rechtliche Ausführungen für erforderlich gehalten. Bezüglich der Brustoperation lag weder eine prä- noch postoperative Fotodokumentation vor. Es wurden ausweislich der vorhandenen Dokumentation keine präoperativen Messwerte erhoben.

Es lagen ein Dokumentations- sowie ein Befunderhebungsmangel vor. Der hier festgestellte Dokumentationsmangel führt zunächst zu Beweiserleichterungen hinsichtlich des Behandlungsfehlers, da der Patientin durch den Verstoß gegen die Dokumentationspflicht die Möglichkeit genommen wird, einen immerhin angesichts des Verlaufs auch in Betracht kommenden Behandlungsfehler nachzuweisen.

Grundsätzlich wird der Patientin bei Dokumentationsmängeln lediglich der Nachweis erleichtert, dass dem Arzt ein Behandlungsfehler unterlaufen ist. Eine über den Nachweis des Behandlungsfehlers hinausgehende Beweiserleichterung in Bezug auf den Nachweis der Ursächlichkeit kann der Patientin hingegen nur zugebilligt werden, wenn entweder in der versäumten ärztlichen Maßnahme ein grober Behandlungsfehler liegt oder wenn der Arzt bei der Behandlung gegen seine Pflicht verstoßen hat, medizinisch zweifelsfrei gebotene Befunde zu erheben und zu sichern (BGH VersR 89,80). Zu Beweiserleichterungen für den Bereich der Kausalität können Dokumentationsversäumnisse also nur in Kombination mit anderen Beweisregeln führen, also mit denjenigen aus grobem Behandlungsfehler oder Verstößen gegen Befunderhebungspflichten (Frahm/Nixdorf, Arzthaftungsrecht, 3. Auflage, Rdnr. 133).

Die verwendeten Implantate sind im Verhältnis zum Körperbau der Patientin groß. Eine Kantenbildung ist immer möglich, weswegen Implantate, bei denen sich auch in Abhängigkeit von der körperlichen Konstitution der Patientin  derartige Risiken eher realisieren, deutlich häufiger unterhalb des Muskels eingebracht werden. Eine Beurteilung, ob die Lagerwahl fachgerecht erfolgte, kann durch die Schlichtungsstelle nur anhand von präoperativen Bildern und weiteren, wie im Gutachten aufgeführt, Messwerten vorgenommen werden. Beides liegt nicht vor, hätte aber dokumentiert werden müssen. Die Beweiserleichterungen erstrecken sich somit nicht nur auf den Fehler, sondern auch auf die Ursächlichkeit.

Bezüglich der Nasenoperation gilt dies nicht. Hierzu liegen präoperative Bilder des Operateurs vor. Ausweislich des Operationsberichts war die Operation geeignet, den Nasenrücken zu begradigen und sie wurde auch fachgerecht ausgeführt. Die postoperativen Fotos, die die Patientin vorgelegt hat, sprechen ebensowenig wie die diesbezüglichen Behandlungsunterlagen für einen Behandlungsfehler.

Gesundheitsschaden

Die Beweislastumkehr bezieht sich auf folgende Primär- und typischerweise damit verbundene sekundäre Gesundheitsschäden, vorliegend auf ein unbefriedigendes Ergebnis der Brustoperation mit Kantenbildung. Bei korrektem Vorgehen wäre nach ärztlicher Erfahrung damit zu rechnen gewesen, dass mit einem Eingriff die geklagten Beschwerden der Patientin an ihrer Brust beseitigt worden wären. Dies kann nunmehr nur mit einem Korrektureingriff erfolgen.

Fazit

Eine ordnungsgemäße Dokumentation trägt dazu bei, eine subjektiv als behandlungsfehlerfrei qualifizierte Behandlung auch als solche zu objektivieren. Bilder unbefriedigender Befunde alleine sprechen noch nicht für einen Behandlungsfehler, sie können aber einen solchen illustrieren, wenn die sonstigen Unterlagen dafür sprechen. Liegen weder Befunde noch Bilder aus der präoperativen Situation vor, können entsprechende Beurteilungen gar nicht erst vorgenommen werden. In Abwandlung der alten akademischen Regel „wer schreibt, der bleibt“ kann man sagen, dass „wer schreibt, sich das Leben erheblich einfacher macht“.

Autoren:
Dr. med. Sixtus Allert
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie
Ärztliches Mitglied

Ass. jur. Kerstin Kols
Geschäftsführerin

Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen der norddeutschen Ärztekammern
Hans-Böckler-Allee 3, 30173 Hannover

Erschienen im Niedersächsischen Ärzteblatt 8/2016

 

Homepage:

www.norddeutsche-schlichtungsstelle.de/wer-schreibt-der-bleibt/

Schönheitschirurgie: „Wir sollten die Mimik lahmlegen“

Als mein Sohn drei Jahre alt war, malte er stets zwei waagerechte Striche in seine Kopfmännchen. Eine Bekannte guckte sich damals seine Frühwerke an und sagte: „Wie lustig, das sind sicher deine beiden Falten auf der Stirn, die sind ja bei dir sehr ausgeprägt.“

Ich fand es gar nicht mal so wahnsinnig komisch, aber mit Anfang 30 warf es mich nicht aus der Bahn. Mit den Jahren merkte ich nur, dass ich zunehmend aggressiver wurde, wenn eine Yogalehrerin mal wieder sanft ansagte: „Entspannt eure Stirn, weiche Stirn!“ Meine Stirn ist so weich, da kann man nicht mal ein Fünf-Minuten-Ei dran zerdeppern, ich bin so relaxt, dass ich manchmal mitten am Tag einschlafe, aber meine Denkerstirn bleibt davon völlig unbeeindruckt.

Mit Spritze zum ewigen Lächeln

Früher glaubte ich, dass die Frauen, die ich kenne, niemals eine Spritze an ihr Gesicht lassen würden. Dann gestand die Erste, dass sie vorhabe, sich „Happy Face“ machen zu lassen, eine Methode, die ihre Mundwinkel mithilfe von Hyaluronsäure irgendwie anheben sollten. Damit würde man immer glücklich aussehen. Sie zog mit beiden Zeigefingern ihre Mundwinkel hoch, um das Ergebnis für mich zu simulieren. Sie sah aus wie Chucky die Mörderpuppe. Ich schlug naiv vor: „Aber vielleicht reicht es ja auch, wenn du öfter mal lachst.“

Wenig später erzählte eine andere, dass sie in der Mittagspause kurz beim Hautarzt gewesen war und es ja echt nur gaaanz minimal sei, und zum Beweis, dass man mit Botox nicht zwangsläufig wie Carla Bruni aussehen müsse, kräuselte sie ihre Stirn. Es funktionierte noch, und vor allem sah sie fantastisch aus. Besser als sonst, eigentlich doch nur so, als sei sie gerade aus dem Urlaub gekommen. Ich hingegen hatte tatsächlich grad drei Wochen Apulien hinter mir und sah aus wie ein braun gebranntes Wrack.

„Haben Sie Stirnfältchen?“

Um zu begreifen, dass die Würde des Menschen antastbar ist, muss man nicht weit gehen. Es reicht vollkommen aus, einen unverbindlichen Beratungstermin in einer Schönheitsklinik zu vereinbaren. Die Empfangsdame am Telefon fragt freundlich: „Haben Sie Stirnfältchen?“ Ich antworte: „Äh, ja, das könnte man so nennen.“

Sie: „Okay, dann sollten wir vorsichtig die Mimik lahmlegen!“

In Wahrheit habe ich keine Fältchen, sondern seit ich denken kann zwei horizontale Krater auf der Stirn, die auch dann sichtbar sind, wenn ich in meinem Inneren weder kritisch noch böse, sondern ausgeschlafen und glücklich bin. Das sei genau das Problem, sagt der Doktor mit doppeltem Doktortitel im weißen Kittel, nachdem er mich herzlich und ohne eine Miene zu verziehen begrüßt hat.

Wir sitzen uns gegenüber, nur sein überdimensionaler Schreibtisch trennt uns, als er schließlich fragt: „Was stört Sie denn an Ihrem Gesicht?“ Ich überlege eine Weile. Er hat es wohl eilig und unterbricht mein Schweigen: „Soll ich Ihnen mal sagen, was mich stört?“

„Ihre Stirn stört mich!“

„Äh ja?!“ „Ihre Stirn, die stört mich!“ Er sagt es fast wütend. Es sei nun mal leider so, dass der erste Eindruck zähle. Ich wende ein: „Ja, meine Mimik, das war schon immer so …“ Er unterbricht mich gereizt: „Sehen Sie, jetzt, wenn Sie sprechen, wird es noch deutlicher!“ Unglücklicherweise habe man in Studien herausgefunden, dass der Blick des Gegenübers immer von oben nach unten wandert, man bliebe also sofort da oben an meinem Raffrollo hängen. Und dann habe man keine Chance mehr. „Wenn Sie also auch mal so eine spiegelglatte Stirn haben möchten wie ich und 350 deutsche Euros übrig haben, mache ich das gerne mit Ihnen zusammen.“

Nein, sonst habe er nichts weiter an mir auszusetzen, aber er versichert mir, dass ich mit 90-prozentiger Sicherheit zu den 90 Prozent der Frauen gehören werde, die immer wieder zu ihm kommen. Vielleicht habe ich die Prozentzahlen aber auch im Nachhinein etwas durcheinandergebracht. Mit tausendprozentiger Sicherheit kann ich allerdings sagen: Selbst wenn dieser Mann der letzte auf der Welt mit einem kleinen Botoxvorrat in seinem Keller wäre, würde ich mir lieber ein Bein abhacken lassen, als mein hübsches Gesichtchen in seine Hände zu legen. Als er die Zweifel auf meiner Stirn geschrieben sieht, fügt er zum Abschied hinzu: „Frau Kaloff, Botox ist keine Reise zum Mond!“ Ja, die dauert sicher auch länger: Exakt nach acht Minuten stehe ich wieder auf der Straße.

Das ist doch unlauterer Wettbewerb

Der lateinische Begriff Dignitas bedeutet Würde und bezeichnet die Eigenschaft, eine einzigartige Seinsbestimmung zu besitzen, die jeden Menschen von allen anderen Menschen unterscheidet. Seit es die Möglichkeit gibt, seine Seinsbestimmung optisch lahmzulegen, unterschieden sich die Menschen zumindest äußerlich nicht mehr ganz so drastisch. Irgendwann fiel mir auf, dass die Frauen in meinem Alter kaum mehr so aussehen wie Frauen in meinem Alter. Das ist unlauterer Wettbewerb, keine Mittvierzigerin trägt doch eine fette Hip-Hop-Kette um den Hals, die sagt: Ich sehe besser aus als Susanne Kaloff, weil ich eine Portion Nervengift in meiner Visage habe.

Meinen zweiten Termin habe ich deshalb bei einer Dermatologin. Sie trägt auch Doktortitel und Kittel, aber ihre Augen lachen. Ich spreche sie auf Hyaluron an, den naturidentischen Wirkstoff, der mich weniger ängstigt als Botulinumtoxin Serotyp A. Mit diesen Hyaluronfillern kann man Volumenverlust, Nasolabial- bis Plisseefalten auffüllen. Die schlechte Nachricht sei allerdings, dass man es für die Stirnregion nicht gerne verwendet, weil es sich durch starke Mimik, die ja dann noch astrein funktioniert, zu leicht wegmassiert. Wegmassiert? „Na ja, es kann passieren, dass sich das Gel unter der Haut verschiebt und sich auch die Falten verschieben.“

Übersetzung: Ich hätte dann unter Umständen vier statt zwei Striche unterm Pony. Aber an meiner Nasolabialfalte könne man prima was mit einer homöopathischen Dosis Filler machen. Als ich einwende, dass ja die linke Falte tiefer ist als die rechte, sagt sie: „Die Natur ist asymmetrisch.“ Ich könnte sie dafür küssen.

Würde ich mich selbst im Stich lassen?

Im Fahrstuhl nach unten fällt mir ein Zitat von Lauren Bacall ein: „I think your whole life shows in your face and you should be proud of that.“ Man hat ja immer die freie Wahl zwischen Selbstachtung und Selbstverwerfung, es bringt einem keine Schönheit ein, hart mit seinem Spiegelbild ins Gericht zu gehen, und ich glaube auch nach wie vor, dass Schönheit durch Ausgeglichenheit und den liebevollen Blick auf sich selbst entsteht. Aber wäre dieser Blick womöglich noch gütiger, wenn man seine Fassade subtil manipuliert hat? Oder ist es Hochverrat an sich selbst? Meine größte Angst ist nicht, dass Botox nun mal unumstritten ein Gift ist, sondern, dass ich mich selbst im Stich lassen würde. Zu viel Tiefe verträgt sich wohl nicht so gut mit einer glatten Oberfläche.

Die philosophische Schrift „Über Anmut und Würde“ von Friedrich Schiller erschien 1793. Schiller beschreibt darin, wie sich die geheimsten Rührungen der Seele auf der Außenseite des Körpers offenbarten. Im Wartezimmer einer weiteren Beautyklinik finde ich eine Abbildung zweier Frauen, die eine zeigt ein V-förmiges Gesicht, die andere ein A-förmiges. Beim V weise die Gesichtskontur nach oben, ein Zeichen für Jugend. Beim A deutlich nach unten.

Was bei diesem Vergleich ignoriert wird, ist die sehr offensichtliche Tatsache, dass die Dame mit dem abgesackten A eine Seniorin ist und nach einem langen Leben voll geheimster Rührungen doch wohl das Recht hat, nicht mehr wie ein euroasiatischer Twen mit Mandelaugen aussehen zu müssen.

Plötzlich bin ich doch beim Botox

Der renommierte Arzt erzählt zur Begrüßung, dass er gerade frisch aus dem Urlaub kommt, ich denke im Stillen: Alter, die Art von Urlaub kenne ich, das Traumland fängt mit B an und endet mit X. Dann rollt er seine beeindruckende Vita vor mir aus und fragt, wie viel ich als Teenager, wie viel in der Schwangerschaft wog, ob ich rauche, was ich arbeite und warum ich hier bin. Ich sage: „Auf keinen Fall will ich Botox!“ Er lacht. Und nimmt sich Zeit, viel Zeit, wir plaudern und lachen zusammen, er ist weder arrogant noch sieht er so gefroren aus wie Mickey Rourke. Und dann passiert etwas Unerwartetes: Ich vertraue ihm immer mehr, wie ein Rehkitz, dem man ein paar Bröckchen ausgestreut hat.

Ohne es zu merken, sind wir plötzlich doch beim Botox, mit einer Minidosis für 100 Euro könne er meine Stirn sanft entspannen, das würde mir sicher guttun, weil es doch auch ermüdend ist, immer so alarmiert zu gucken. Er legt seine braune Stirn in Falten und sagt: „Ich habe das auch drin!“ Ich müsse ihm nur vertrauen, wie das seine Patienten, unzählige Promis, ja selbst Grünen-Politiker seit vielen Jahren tun.

Als ich seine Praxis nach einer Dreiviertelstunde rotbackig verlasse, bin ich sicher, dass ich das einfach mal ausprobieren werde, ist doch kein großes Ding, Mensch, das machen doch alle, du kleiner faltiger Angsthase. Den Rest des Tages straffe ich mein Gesicht mit einer Hand, mit der anderen versuche ich ein Handyfoto zu machen.

Viel Schatten, viel Licht

Beim Einschlafen fallen mir seine Worte wieder ein: „Die Schatten um Ihre Mundwinkel sind schon recht tief, das wird mit der Zeit immer deutlicher werden, da sollten Sie auch drüber nachdenken.“ Und später könne man dann auch noch mal über mehr Volumen in den Wangen sprechen, aber das habe noch Zeit.

Keine Ahnung, was in der darauffolgenden Nacht genau passiert ist, aber als es hell wurde, bin ich aufgewacht. Ich habe mich vor den Spiegel gestellt, mir fest in die Augen geblickt, mein Gesicht in beide Hände genommen und laut gesagt: Wo viel Schatten ist, ist auch immer ganz viel Licht.

 

zum Artikel:

http://www.welt.de/lifestyle/article119092404/Wir-sollten-die-Mimik-lahmlegen.html

Keine Tierversuche mehr?

Tierversuche für die Schönheit – das galt immer als besonders verwerflich, grausam und überflüssig. Viele denken dabei an festgezurrte Häschen oder Katzen, denen Shampoos oder Lotionen in die rot entzündeten Augen getropft werden. Wer würde sich da nicht über das Gesetz freuen, das ab 11. März europaweit den Verkauf von Kosmetika verbietet, deren Inhaltsstoffe an Tieren getestet wurden? „Ein großer Sieg für alle Tierfreunde“, jubelt der Deutsche Tierschutzbund, der seit über 30 Jahren dafür gekämpft hat. Also: Vorher gab es Tierversuche, jetzt gar nicht mehr? Es ist komplizierter. (mehr …)

Make-up Trend 2013: Knallbunte Lippen

 

Lippen in Pink und Rosa sind im Frühjahr und Sommer angesagt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Helles Rosa, saftiges Orange und intensives Pink – knallbunte Bonbonfarben für die Lippen sind im Frühjahr und Sommer Trend.Augen und Teint bleiben dabei meist eher dezent gestylt.

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Saftige Bonbonfarben und sanfte Nudetöne

Grundsätzlich setzt sich das Make-up des Sommers aus „sanften Nudetönen“ und „pudrig leichten Ferienfarben“ zusammen, so Peter Schmidinger, Make-up-Experte des VKE-Kosmetikverbandes in Berlin. „Nude“, zu Deutsch „nackt“, bezeichnet Farben, die wie Hauttöne aussehen. Make-up-Mutige lassen es auf den Lippen mit saftigen Bonbonfarben knallen. „Einen soften Kontrapunkt auf die Augen legen seidige Lidschattenfarben“, sagt Schmidinger. „Pastellige Rosanuancen sorgen für einen romantischen Look, der immer passt.“ Die Wimpern werden kräftig schwarz getuscht. (mehr …)

Natürliches Geheimmittel sorgt für schönes Haar

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Anti-Aging-Studie: Schönheitschirurgie

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Melanie Gutbier

 

Immer wieder wird diskutiert, wie weit sich Schönheits-OPs schon als normales Beauty-Treatment durchgesetzt haben. Sind die Südeuropäer Fans der plastischen Chirurgie? Oder haben etwa die Skandinavier eher die operierten Näschen vorn? Die Online-Partnervermittlung eDarling wollte es genau wissen und hat 2.827 ihrer Mitglieder aus sieben Nationen befragt und einen Ländervergleich gemacht. (mehr …)

Braut-Make-Up selber machen: Der perfekte Tag

Das Braut-Make-Up selbst zu schminken, ist eine echte Herausforderung. Unser Profi erklärt, auf was Sie achten müssen.

Wenn es um das Braut-Make-Up geht, sollte man keine neuen Trends ausprobieren und auch nicht versuchen, völlig anders auszusehen als sonst. Vielmehr sollte das Make-Up lange halten, auf Fotos fantastisch wirken und zeitlos sein. Schließlich sollen Ihnen die Hochzeitsbilder auch noch nach zehn Jahren gefallen. Die Profi-Make-Up-Artistin Bobbi Brown gibt Tipps, wie ein Braut-Make-Up zum Selbermachen funktioniert. (mehr …)

Beauty Kosmetik von Decleor

Der Name Decleor steht für exklusive Beauty- und Kosmetikprodukte, die ausschließlich in von Decleor lizensierten Shops erworben werden können. Decleor Kosmetik kann auch in ausgewählten Online-Shops wie Cosmetik Shop Blank erworben werden.
Decleor – Kosmetik für höchste Ansprüche
Declor Kosmetik verfügt über ein spezielles Profil: Von Gesichts- und Körperpflege über eine spezielle Sonnenschutz- und Aromalinie bis hin zur Pflege für den Mann werden ausschließlich zu 100 % reine und natürliche Inhaltsstoffe verwendet. Die mit besonderer Sorgfalt ausgewählten pflanzlichen Bestandteile werden zu hocheffektiv wirkenden ätherischen Ölen verarbeitet – ein ganzheitliches Konzept, das die Pflegekraft der Natur geschickt zu nutzen vermag und so schonend und dennoch leistungsstark pflegt.
Natürlichkeit und Verantwortung für die Natur.
Die konzentrierten Schönheitsessenzen der Pflegelinie Aromessence zeigen die Pflegephilosophie von Decleor Kosmetik in Bestform: 100 % frei von Farb- und Konservierungsstoffen zählen sie zu den beliebtesten Produkten des Hauses.
Dass dabei auch der Ursprung der natürlichen Pflege, nämlich die Natur selbst, keineswegs vernachlässigt wird, zeigt Decleor durch sein seit 2008 bestehendes Engagement in Madagaskar: hier wird die Nachhaltigkeit, der Umweltschutz und die lokale Artenvielfalt unterstützt.
Wissenschaftliche Erkenntnis und pflanzliche Kräfte
Decleor, das seit 2000 zu Shiseido gehört, verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Herstellung von Pflegeprodukten: Auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und einer Nutzung natürlicher Kräfte der pflanzlichen Zusatzstoffe entstehen so mehrere Pflege- und Beautylinien, die natürliche Schönheit betonen und unterstützen. Decleor greift dabei auf die Erfahrung von 35 Jahren Anwendung von Aromapflegeritualen in Spas und Kosmetikinstituten zurück. Die nach strengen Qualitätskriterien hergestellten Öle sprechen bei der Pflege wohltuend und energetisierend die Sinne an und sorgen so für ein außergewöhnliches Erlebnis.
Exklusive Vertriebspartner für Decleor Kosmetik
Sie wollen exclusive Pflege von Decleor kaufen oder verschenken?
Cosmetik Shop Blank bietet als lizensierter Decleor Shop das komplette Programm von Decleor Kosmetik an. Bestellen Sie aus unserem Angebot an Decleor Kosmetik und genießen Sie die Vorteile der sicheren und einfachen Bezahlmethoden. Sie erhalten Ihre Bestellung versandkostenfrei in nur wenigen Tagen zu sich nach Hause geliefert. Natürlich können Sie uns auch in Berlin in unserem Shop besuchen, wo wir Sie gerne mit einer Decleor-Behandlung verwöhnen. (mehr …)

Welche Cremes eigenen sich für welchen Hauttyp?

Es gibt viele verschiedene Hauttypen und jeder Typ benötig eine besondere Pflege. Hier kann man durch eine falsche Creme die negativen Eigenschaften eines Hauttypes sogar noch verschlimmern. Mit der richtigen Pflege lassen sich die negativen Effekte, aber auch gut verringern und manchmal sogar ganz beheben. In diesem Artikel werden ein paar Hauttypen beschrieben und kurz auf die richtige Creme eingegangen. (mehr …)

Gift in Kosmetik: Wimperntusche mit Nitrosaminen belastet

Hamburg (ots) – Wimperntuschen im deutschen Handel können mit krebserregenden Stoffen belastet sein. In einigen Fällen liegen die Werte über dem gesetzlichen Grenzwert. Das haben Recherchen des NDR Fernsehens im Rahmen der Dokumentation „Die Tricks der Kosmetikindustrie“ ergeben. Stichprobenartig haben Reporter Wimperntusche in Drogerien und Parfümerien gekauft und im Labor untersuchen lassen. (mehr …)

Das Geheimnis schöner Haut – Tipps und Tricks zum Tag der Haut am 5.Mai (AUDIO)

Sie ist das größte Organ unseres Körpers, sie umhüllt uns von Kopf bis Fuß und ist lebenswichtig: die Haut. Gerade jetzt nach so einem langen Winter braucht sie eine extra Portion Pflege, damit sie wieder richtig strahlt und gut aussieht. Was das Geheimnis schöner Haut ist, verrät uns zum Tag der Haut (5. Mai) mein Kollege Oliver Heinze.

Sprecher: Wer sich wohlfühlt in seiner Haut, der strahlt. Denn die Haut ist unser Schutzschild, Stimmungsanzeiger und das überlebenswichtigste Organ, sagt der renommierte Gesundheitsautor Dr. Peter Jentschura. (mehr …)

Maria Galland – avantgardistische Schönheitspflege

Maria Galland ist eine Marke, die qualitativ hochwertige Kosmetikprodukte vertreibt.

In den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts tat sich die französische Tänzerin Maria Galland in Paris mit einem Dermatologen zusammen, um ihre persönliche Vision von Kosmetik zu verwirklichen.

Die Geschichte der Marke Maria Galland begann dann mit der Eröffnung einer ersten „Schönheitsberatung“ in der Pariser Wohnung der Namensgeberin. Aufgrund des großen Erfolges der Kosmetik von Galland wurden schon bald erste eigene Produktionsstätten eröffnet und ein erstes richtiges Kosmetikinstitut, in welchem sowohl Produkte der Marke Maria Galland als auch kosmetische Behandlungen angeboten wurden, öffnete in der Pariser „Rue Chateaubriand“ ebenfalls bald seine Pforten. Man setzte dabei von Beginn an auf Produkte, welche auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden persönlich perfekt abgestimmt wurden und somit ein möglichst hohes Maß an Individualität und zugleich auch Exklusivität gewährleisten konnten. Man setzt auch heute noch im Hause Galland auf eine exakte Hautanalyse und die Verwendung hochwertiger, moderner und effizienter Technologien um die besten Ergebnisse in der Hautpflege zu erzielen. (mehr …)

Von Schlank-Öl bis Potenzmittel: Heilpflanzenrezepte für Gesundheit und Schönheit

Der Hals kratzt, am Po bilden sich unschöne Dellen oder es herrscht gerade Flaute im Bett? Nicht immer ist der Gang zur Apotheke nötig. Lesen Sie hier, wie Sie natürliche Heilmittel selbst herstellen!

In Zeiten der ständigen Erreichbarkeit und des Dauerstresses wird Entschleunigung zum Bedürfnis. „Zurück zur Natur“ ist heute auch das Motto vieler Stars. Reese Witherspoon kümmert sich etwa auf ihrer Farm in Ojai, Kalifornien, um Hühner sowie Schweine und Liz Hurley tauscht ihre High Heels auf ihrem Bauernhof in Gloucestershire, England, gegen Gummistiefel. Kein Wunder, dass es auch Trend ist, mit Natürlichem gegen Beschwerden anzukämpfen. Mehr als zwei Drittel der erwachsenen Deutschen haben laut einer Allensbach-Studie schon einmal Naturheilmittel verwendet, knapp 20 Prozent wären bei Krankheit je nach Fall durchaus dazu bereit, auf solche Präparate zurückzugreifen. Vor allem Frauen (79 Prozent) setzen auf Arzneimittel aus Pflanzenextrakten. (mehr …)

Online Kosmetik Shops werden immer beliebter

Wie fast jeder Wirtschaftzweig ist auch die Kosmetikbranche stark im Netz vertreten. Die großen Hersteller haben mächtige Webseiten, die oft bei Google auf der ersten Seite landen. Daneben buhlen die großen Online-Versender um Kunden aus dem Internet und zahlreiche kleine Online-Shops, die sich auf kleine Nischen spezialisiert haben. Edle Hersteller wie Maria Galland oder Decleor werden oft in kleinen Webshops ausführlicher beschrieben und man kann über das Telefon oder per E-Mail eine bessere Beratung erwarten. Bei professionellen Online-Shops für Kosmetik ist der Versand fast immer frei, dazu waren die Shops gezwungen, seit einige damit angefangen haben. Wenn man sich Kosmetik online kaufen möchte, hat man in guten Webshops eine riesige Auswahl an Pflegeprodukten. Alle Arten von Cremes, Gesichtscremes und sonstige Produkte für die Hautpflege von namhaften Herstellern wie Maria Galland und Decleor können Sie sich mittels eines bequemen Einkaufsystems auf den Seiten auswählen. Obwohl viele Frauen Kosmetik gerne immer noch im Geschäft kaufen, erfreut sich der Online-Handel mit Kosmetik immer größerer Beliebtheit. Über das Internet verkauft sich wahrscheinlich heutzutage alles, jeder Shop möchte bei Google möglichst weit oben platziert sein und gibt keine unerheblichen Summen für Online-Werbung aus. Exklusive Hersteller wie Decleor oder Maria Galland betreiben für das Internet nicht so einen großen Aufwand, sie vermarkten ihre Produkte sehr gut über die großen Online-Versandhäuser und kleine spezialisierte Shops. Die großen Hersteller wie Loreal haben natürlich mehr Potential und haben professionell optimierte Webseiten. Durch diesen neuen Vertriebskanal wurde natürlich für die Hersteller eine neue Gewinnquelle erschlossen. Ohne Zwischenhändler werden die Produkte zum gleichen Preis angeboten, da lohnt es sich schon, sehr viel Geld in Suchmaschinenoptimierung und Online-Werbung zu stecken. Alles in Allem ist der Wettbewerb in der Kosmetik-Branche sehr hart, das sind Produkte, die fast jede Frau braucht und inzwischen auch viele Männer. Daher muss man im Internet einen professionellen Auftritt präsentieren, sonst hat die Mühe keinen Sinn. (mehr …)

CC Creams

Die CC Cream schickt sich an, der neue Beauty-Trend zu werden. Gepflegte Haut, makelloser Teint und weniger Falten – die CC Creams versprechen ganz schön viel. Das steckt hinter der Kosmetik-Wunderwaffe.

Neue CC Cremes

 

Kaum haben die BB Creams unsere Badezimmer erobert, steht schon eine neue Creme-Generation in den Startlöchern: die CC Cream.

Was bedeutet CC Cream?

 „CC“ steht für „Complexion Correction“ oder „Colour Correction“. Der Name sagt es schon: Die CC Cream soll unsere Haut und unseren Hautton korrigieren. Auch die CC Cream spendet Feuchtigkeit, bietet UV-Schutz und deckt wie ein Concealer oder eine Foundation Rötungen und Hautunreinheiten ab – vereint also wie die BB Cream die Eigenschaften verschiedener Kosmetikprodukte in einer Creme. (mehr …)

Biologische Kosmetikprodukte:

„Allergiegetestet“, „dermatologisch getestet“, „Natur“, „bio“ – Aufdrucke wie diese machen sich auf der Verpackung von Kosmetika gut, verraten aber nicht wirklich etwas darüber, wie „bio“ der Inhalt tatsächlich ist. Denn für das, was man als Naturkosmetik bezeichnen darf, gibt es keinerlei gesetzliche Vorgaben. Für den Verbraucher ist es daher nicht leicht, sich in dem Dschungel von Naturprodukten und deren Etiketten zurechtzufinden.

Pseudo-Naturkosmetik

Frische, grüne Blätter, Tautropfen, appetitliche Früchte: Viele Kosmetikfirmen werben mit Bildern und Farben für ihre Produkte, die natürliche Inhaltsstoffe vermuten lassen. Doch wie Ökotest in Ausgabe 11/2011 festgestellt hat, besteht solche Pseudo-Naturkosmetik vor allem aus Chemie: Meist ist nur eine Minidosis Natur enthalten, die auf der Zutatenliste der Produkte ganz hinten aufgeführt ist. Vielen Marken sind dazu noch künstliche Farb- und Duftstoffe beigemischt, etliche der verwendeten Stoffe sind umstritten. Wer echte Naturkosmetik kaufen will, sollte darauf achten, dass das Produkt mit einem entsprechenden Siegel gekennzeichnet ist. (mehr …)